Frühgeschichte
Burgen und Schloss
Kirche
Kirche
Handwerk Bauern Industrie
Eisenbahn
Wappen in Albstadt
Claus Schenk Graf von Stauffenberg
Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg geb. Schiller
Alexandrine Gräfin von Üxküll-Gyllenband

Fürstbischof Johann Franz Schenk von Stauffenberg

Autor Heiko Peter Melle
Stauffenberg Gedenkstätte Lautlingen

Impressum

Wappen in Albstadt

Wappen der Ortsteile und ihre Beschreibung

Mit der Stadtgründung der Gesamtstadt Albstadt 1975 verloren die Wappen der einzelnen Stadtteile eigentlich ihre Gültigkeit. Dennoch identifizieren sich gerade diese Stadtteile heute mehr denn je mit ihren Wappen und Farben.

Ortsnamen: Stadt Albstadt


Verliehen am: 27. April 1976


Blasonierung: In Blau eine Silberdistel, im goldenen Schildhaupt eine Hirschstange mit linksgerichteter Wurzel.


Geschichte:

Die Silberdistel dient dazu, die Lage der Stadt auf der schwäbischen Alb zu identifizieren. Es handelt sich hierbei um ein charakteristisches Symbol der heimischen Pflanzenwelt. Die Hirschstange ist ein Zeichen für die Zugehörigkeit der Stadtteile zu Württemberg.

Die Stadt Albstadt entstand 1975 im Zuge der (umstrittenen) Kommunalreform. Gründung als Zusammenschluss der Städte Ebingen (mit den Stadtteilen Laufen, Lautlingen und Margrethausen, bereits seit 1971/72 zusammengeschlossen) und Tailfingen (mit dem Stadtteil Truchtelfingen seit 1934) und den Gemeinden Onstmettingen und Pfeffingen (mit Burgfelden seit 1971

Zur Stadtgründung der Stadt Albstadt wurde ein Münzen-Satz herausgegeben, der auf der Rückseite das Stadtwappen "ALBSTADT" zeigt und auf der Vorderseite ein oder mehrere charakteristische Motive des jeweiligen Stadtteiles.


Ortsnamen: Tailfingen


Verliehen am: geführt seit 1969

                      

Blasonierung: Blau/Silber geteilt. Rechts in blau eine silberne Spule, links in Silber ein schwarzer, rechts schreitender Bär. Oben eine Hirschstange in verkehrten Farben.


Geschichte:

Die Hirschstange zeigt die Zugehörigkeit zu Württemberg. Tailfingen gehörte ursprünglich Zollern, ab 1403 zu Württemberg. Die Spule verweist auf die Textilindustrie, der Bär auf die Abtei Sankt Gallen, zu der Truchtelfingen gehörte. Als Tailfingen die Stadtrechte erhielt, wurde Truchtelfingen nach dort eingemeindet. Der Verlust der Eigenständigkeit dieser Gemeinde spiegelt sich auch darin wieder, dass in diesem Stadtteil kein Ortschaftsrat und kein Ortsvorsteher zu finden ist. Die Vereinigung der Wappen ist daher Zugeständnis an die Truchtelfinger bei der Eingemeindung zu werten.

Zur Stadtgründung der Stadt Albstadt wurde ein Münzen-Satz herausgegeben, der auf der Rückseite das Stadtwappen "ALBSTADT" zeigt und auf der Vorderseite ein oder mehrere charakteristische Motive des jeweiligen Stadtteiles.


Ortsnamen: Truchtelfingen, seit 1934 Stadtteil von Tailfingen


Verliehen am: geführt seit 1918

                      

Blasonierung: In Silber ein rechts schreitender Bär, oben ein schwarzer Balken mit silberner Hirschstange.


Geschichte:

Der schreitende Bär verweist auf die Abtei St. Gallen und die frühere Verbundenheit der Gemeinde dorthin. Die Hirschstange ist ein Zeichen für die Zugehörigkeit zu Württemberg





Ortsnamen: Ebingen


Verliehen am: nach hist. Stadtsigel

                      

Blasonierung: Dreimal horizontal geteilt, 1: in gold ein schwarzes Hirschhorn mit linksgerichteter Wurzel, 2: ledig in Silber, 3: ledig in Rot


Geschichte:

Das Hohenberger Wappen um das Hirschhorn als der württembergischen Zugehörigkeit gegen Ende des 16 Jh. vermehrt. Ebingen war lange Zeit Hohenbergisch und gehörte damit auch zur Herrschaft Vorderösterreich. Später wurde der Ort an Würrtenberg verkauft, daher auch die Hirschstange.




Ortsnamen: Lautlingen


Verliehen am: Geführt seit 1930,amtlich bestätigt 1949


Blasonierung: In Blau eine links blickende, goldene Hirschkuh auf grünem Dreiberg.


Geschichte:

Das Ortswappen wurde analog dem Wappen der Herren von Tierberg angenommen. Die Symbolik wird aber seitenverkehrt dargestellt. Annahme durch den Gemeinderat um 1930 nach einer Darstellung im Siebmacher´schen Wappenbuch. Ob die Umkehrung der Symbolik bewußt oder unbewußt geschah, kann heute nicht mehr geklärt werden. Der Dreiberg soll die Berge Tierberg, Ochsenberg und Heersberg darstellen. Auf diesen befanden sich die Burgen der Herren von Tierberg.



Ortsnamen: Laufen a.d. Eyach


Verliehen am: 8. Juni 1949


Blasonierung: Silber geteilt durch einen schwarzen Wellenbalken, über diesem zwei, darunter eine grüne Tanne.


Geschichte:

Der Wellenbalken soll die Eyach als durchfliesendes Gewässer bezeichnen, die drei Tannen weisen auf die Tradition der Baumschulen sowie die Waldreiche Gemarkung hin.




Ortsnamen: Margrethausen


Verliehen am: 12. September 1949


Blasonierung: In blau ein rechts schreitender Hirsch. Schildhaupt: in Gold drei blaue Kronen.


Geschichte:

Margrethausen gehörte früher zur Herrschaft der Tierberger. Daran erinnert auch der Hirsch (Lautlingen = Hirschkuh, Hossingen = Hirschkalb) im Wappen. Die Darstellung der drei Kronen bezieht sich wahrscheinlich auf das Frauenkloster, das einstmals den "Hl. drei Königen" geweiht war.




Ortsnamen: Burgfelden


Verliehen am: 25. Mai 1950


Blasonierung: Schild Silber schräglinks mit schwarzem Zinnenschnitt geteilt, im schwarzen Feld ein rüttelnder Turmfalke.


Geschichte:

Redendes Wappen. Die Burg wird dargestellt mit den Zinnen der Schildteilung. Erinnert auch an die Schalksburg der Herrn von Zollern. Der Ort liegt auf dem Feld vor der Burg.





Ortsnamen: Pfeffingen


Verliehen am: 27. November 1949

                      

Blasonierung: In schwarz zwei gekreuzte, goldene Spindeln, im goldenen Schildhaupt eine schwarze Hirschstange mit rechtsgerichteter Wurzel.


Geschichte:

Farben und Hirschstange verweisen auf die Zugehörigkeit zu Württemberg. Die Spindeln versinnbildlichen die verwurzelte Textilindustrie der Gemeinde.





Ortsnamen: Onstmettingen


Verliehen am: Führung seit 1925, 1950 amtlich bestätigt


Blasonierung: In schwarz eine goldene Waage, im goldenen Schildhaupt eine schwarze Hirschstange mit Wurzel.


Geschichte:

Die Farben sind Württembergisch ebenso wie die Hirschstange. Die Waage weist auf die Feinmechanische Industrie hin.